Frau

Willkommen bei der Praxis für Physiotherapie
Tischer Inh. Anke Maywald in Lübbenau


Schön, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen.

In unserer Physiotherapiepraxis in Lübbenau stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Mit viel Einfühlungsvermögen, langjähriger Erfahrung und einem ganzheitlichen Blick auf Körper und Gesundheit begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden, Beweglichkeit und innerer Balance.

Unser vielfältiges Therapieangebot umfasst klassische physiotherapeutische Maßnahmen ebenso wie spezialisierte Anwendungen. Zu unseren Schwerpunkten zählen unter anderem Orthopädie, Chirurgie, Neurologie sowie gezielte Kiefergelenkstherapie (CMD).

Vereinbaren Sie gerne einen Termin – wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie kompetent und ganzheitlich zu begleiten.

Physiotherapie Tischer
Inh. Anke Maywald

Bahnhofstr. 19
03222 Lübbenau


Telefon: (03542) 87 95 93
Fax: (03542) 87 95 97
E-Mail: info@physiotherapie-tischer.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 07:00 - 19:00 Uhr
Samstags nach Vereinbarung

Mitgliedschaften:




Unser Team

Unser Team in der Praxis für Physiotherapie Tischer Inh. Anke Maywald

Unsere Leistungen


  • Rückbildungsgymnastik
  • Beckenbodengymnastik
  • craniosacrale Therapie
  • Fußreflexzonentherapie (FRZT)
  • Hausbesuche
  • Kiefergelenktherapie

  • Dorn-Breuss-Massage (Dorntherapie)
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • Osteopathische Techniken
  • Säuglingsbehandlung mit MT und osteopathischen Techniken



  • Rollstuhlgerechte Einrichtung



  • Bindegewebsmassage (BGM)
  • Bobath-Liege
  • Elektrotherapie
  • Fango / Naturmoor

  • Ultraschall
  • Heißluftgerät / Heiße Rolle
  • Schlingentischtherapie



  • Bobath für Erwachsene
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Heißluftgerät / Heiße Rolle

  • Kältetherapie (Eis)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • med. Bademeister



  • Englisch

  • Russisch



  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in




Aktuelles

Flow: Der Zustand, der die beste und gesündeste Version eines Menschen hervorbringen kann
„Im Flow sein“ bedeutet weit mehr als „es läuft“.

Den wenigsten Menschen ist bekannt, dass Flow wissenschaftlich erforscht ist. „Flow kommt aus der positiven Psychologie“, erklärt Sara Mohr und beschreibt diesen Zustand so: „Menschen im Flow sind maximal vertieft und selbstvergessen; sie blenden alles um sich herum aus, sogar die Zeit. Sie vollbringen oft Bestleistungen und erleben dabei gleichzeitig ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Befriedigung“. Die Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) vermittelt ihren Berufskolleg:innen im Rahmen der DVE Akademie weitergehende Kenntnisse zu Flow. Das Ziel: Im Leben von Menschen mit einer Erkrankung oder in einer persönlichen Krise Alltagsaktivitäten finden, die geeignet sind, Flow zu ermöglichen und diese in deren Alltag zu verankern. 

Wer neugierig, ausdauernd und lernorientiert ist und dabei wenig Angst vor Fehlern hat, ist ein potenzieller Kandidat beziehungsweise eine potenzielle Kandidatin, um öfter als andere Menschen Flow zu erleben. Flow entsteht häufig beim Arbeiten oder Studieren – sogar häufiger als in der Freizeit: beispielsweise beim Lösen komplexer Aufgaben, bei handwerklichen oder gestalterischen Projekten, beim Analysieren oder Planen und anderen Tätigkeiten, die der- oder diejenige in höchster Konzentration verrichtet. Auch bei sportlichen Herausforderungen oder beim Kreativsein wie Malen, Fotografieren, Schreiben oder Musizieren kommt es oft zu Flow und dem Gefühl, dass das, was man tut, wie von selbst passiert. Und das, obwohl es erst dann zu Flow kommt, wenn es sich um eine fordernde Betätigung handelt. Die Ergotherapeutin Sara Mohr führt das weiter aus: „Um in Flow zu kommen, muss eine Betätigung bestimmte, genauer gesagt drei Vorbedingungen erfüllen. Es muss ein klares Ziel geben wie: Ich will dieses Spiel gewinnen. Oder: Ich will diesen See durchschwimmen und so weiter“. Außerdem muss es ein Feedback geben, also die direkte Rückmeldung, ob der Handlungsschritt gelungen ist oder nicht und – das ist der wohl wichtigste, dritte Faktor: die Challenge-Skill-Balance. Das bedeutet, die Herausforderung – die Challenge – fordert genau das richtige Maß an Fähigkeiten, also Skills; sodass die Person sich anstrengen muss, aber weder unter- noch überfordert ist.

Positive Wirkung von Flow neurobiologisch erwiesen  Die positiven Auswirkungen von Flow sind mehrfach belegt: Jüngste neurobiologische Untersuchungen zeigen, dass im Gehirn – wenn jemand gerade nichts tut – das sogenannte Default Mode Network aktiv ist. Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass man sich mit sich selbst, der Vergangenheit und aktuellen Problemen beschäftigt. Ist es zu aktiv, kann es unter anderem zu negativem Gedankenkreisen führen, was beispielsweise bei Depressionen häufig der Fall ist. Der Flow-Zustand bewirkt das Gegenteil: Das Default Mode Network wird im Flow weitgehend abgeschaltet. Stattdessen sind nur die Gehirnregionen aktiv, die eine Person für die aktuelle Aufgabe benötigt, um beispielsweise konzentriert ihrer Arbeit nachzugehen, einen anspruchsvollen Berg zu erklimmen, ein schwieriges Musikstück aufzuführen, oder, oder, oder. Wer im Flow ist, denkt nicht ständig über sich selbst nach. Auch daher, weil sich im Flow das negative Gedankenkreisen vorübergehend reduziert, fühlen sich Menschen, die regelmäßig Flow in ihrem Alltag erfahren, gesünder. Das ist durch die Flow-Forschung belegt und ebenso, dass Menschen, denen es gelingt, immer wieder in Flow zu kommen, über ein größeres Wohlbefinden und mehr Sinn im Leben berichten. 

Fortbildung für Ergotherapeut:innen zum Thema Flow  Mit diesem Wissen hat die Ergotherapeutin Sara Mohr eine Fortbildung für die Akademie des DVE konzipiert. Die teilnehmenden Ergotherapeut:innen erfahren zunächst Grundlegendes zum Thema „Flow“ und auch, dass es bereits seit den 1990er Jahren etliche ergotherapeutische Modelle gibt, die auf der Flow-Theorie basieren oder diese integrieren. Im Folgenden lernen die teilnehmenden Ergotherapeut:innen die drei Vorbedingungen – ein klares Ziel, Feedback und die Skill-Challenge-Balance – die es möglich machen, in Flow zu kommen, kennen. Den Schwerpunkt der Fortbildung bilden Vorgehensweisen, um Betätigungen im Alltag der ergotherapeutischen Klient:innen zu finden, die mehr Flow ermöglichen. „Ergotherapeut:innen analysieren den Alltag ihrer Klient:innen und verschaffen sich mithilfe eines Betätigungsprofils als Erstes einen Überblick darüber, was üblicherweise an einem Tag, innerhalb einer Woche oder anderen Zeiträumen passiert und was gut oder weniger gut klappt“, beschreibt die Ergotherapeutin Mohr dieses übliche Vorgehen ihrer Berufsgruppe. Im zweiten Schritt liegt der Fokus auf Flow: Wo im Betätigungsprofil gibt es Handlungen, die Flow-Potenzial haben, sprich: Wofür begeistern sich Klient:innen, wofür sind sie motiviert, wo haben sie ein klares Ziel, bei dem ihre Fähigkeiten optimal mit den Herausforderungen zusammenpassen?

Ergotherapeut:innen als Flow-Förderer Dabei fällt auf – und die Flow-Forschung bestätigt das – dass Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen oftmals keinen Zugang zu bestimmten Handlungen oder Betätigungen haben. Nicht selten sind strukturelle Barrieren der Grund, weshalb Menschen mit einer Behinderung oder bestimmten Erkrankungen keinen oder zu wenig Flow erleben. „Wer zum Beispiel gerne Schach spielt und dabei in Flow kommt, aber davon ausgeschlossen ist, weil der Schachverein nicht barrierefrei zugänglich ist oder aufgrund seiner chronischen Erkrankung seiner Arbeit nicht nachgehen kann, kann ergotherapeutische Unterstützung erhalten“, erklärt Sara Mohr diesen Teil ihrer Arbeit, bei dem sie, so wie auch ihre Berufskolleg:innen es tun, gemeinsam mit Klient:innen nach Alternativen und Lösungen sucht. Und last but not least geht es bei einer ergotherapeutischen Intervention auch darum, was traut die Person sich selbst zu, weiß sie ihre Fähigkeiten gut einzuschätzen? Die Betätigungen selbst kommen ebenfalls auf den Prüfstand. Wie lassen sich diese so gestalten, dass ein Flow-Potenzial entsteht? Die Ergotherapeutin gibt wieder ein Beispiel: „Wer es schafft, beim Sport oder im Fitness-Studio in Flow zu kommen, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, diese Tätigkeit zu wiederholen“. 

Ergotherapeut:innen zeigen Flow-Killer auf Das liegt unter anderem am positiven Erleben und den im Flow ausgeschütteten Hormonen. Wer im Flow ist, dessen Gehirn ist im Glücksrausch: Dort sorgen – um beispielhaft einige zu nennen – Endorphine für ein positives Gefühl und Schmerzminderung; das ausgeschüttete Dopamin ist für Motivation und Zielverfolgung nötig, weitere Hormone sorgen für Kreativität, Aufmerksamkeit und Fokus oder schaffen neue Verbindungen im Gehirn. Abschließend betont die Ergotherapeutin nochmals: „Flow lässt sich nicht auf Knopfdruck herbeiführen“. Auch ist es nicht etwa so, dass – war eine Person bei einer bestimmten Aktivität wie Joggen, Fahrradfahren, Malen, was auch immer, einmal im Flow – sie immer bei dieser Aktivität Flow erleben wird. Eine weitere der vielen Voraussetzungen, um in Flow zu kommen ist, sich tiefgehend und ungestört mit einem Thema oder einer Betätigung zu befassen. Das bedeutet auch: nicht erreichbar oder ansprechbar sein, Handy ausschalten oder gar nicht erst dabeihaben, Nachrichten deaktivieren für die Zeit, in der man nicht behelligt werden sollte, und so weiter. Denn: Unterbrechungen und Benachrichtigungen sind die schlimmsten Feinde von Flow. Ergotherapeut:innen empfehlen daher denjenigen, die Betätigungen mit Flow-Potenzial nachgehen wollen, eine zeitlich begrenzte, auch mediale Enthaltsamkeit von äußeren Einflüssen. Auch wenn das für viele eine große Herausforderung darstellt, so ist doch die Aussicht, Flow zu erleben und dabei das Beste aus sich selbst herauszuholen, ausgesprochen verlockend. 

08.06.2026 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Frauenpower für den Rücken
Neue Erkenntnisse der Gendermedizin am Tag für Frauengesundheit

Frauen „haben Rücken“ – und zwar deutlich häufiger als Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig: „Neben Anatomie und Biologie spielt auch die Mehrfachbelastung durch Beruf und Familie eine Rolle – Stichwort: Care-Arbeit und Mental-Load“, sagt Susanne Dreyer, Osteopathin mit Spezialisierung auf Frauenosteopathie. Trotzdem werden geschlechtsspezifische Unterschiede in der Forschung und Gesundheitsversorgung weiterhin zu wenig berücksichtigt – das betont auch das Bundesgesundheitsministerium und fördert 2026 gezielt Forschungsprojekte zur Frauengesundheit. Anlässlich des Internationalen Aktionstags für Frauengesundheit erklärt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V., welche Unterschiede es bei der Rückengesundheit von Frauen und Männern gibt, warum Prävention gezielter ansetzen muss und wovon Frauen besonders profitieren.

Zwischen Alltag und Biologie: Warum Frauenrücken anders belastet sind

Mehr als 14 Millionen Frauen in Deutschland sind von Rückenschmerzen betroffen – deutlich mehr als Männer. Das liegt an einem Zusammenspiel von mehreren Faktoren aus Biologie, Alltag und Medizin. So beeinflussen etwa das breitere Becken und die stärkere Krümmung der Lendenwirbelsäule die Statik. Gleichzeitig ist die stabilisierende Rumpfmuskulatur im Durchschnitt weniger ausgeprägt. Auch hormonelle Schwankungen wirken sich aus: Östrogen beeinflusst Muskulatur, Bindegewebe und Schmerzempfinden. Sinkt der Spiegel in den Wechseljahren dauerhaft, kann der Rücken empfindlicher auf Belastungen reagieren. Was viele nicht wissen: „Die Beckenorgane haben großen Einfluss auf die Statik des weiblichen Körpers“, erklärt Susanne Dreyer. „Spannungen können sich über Faszienketten bis in den Rücken, das Zwerchfell oder sogar in den Kiefer fortsetzen.“ Auch Operationen im Bauchraum, etwa Kaiserschnitte oder Bauchspiegelungen, können durch Narben und Verwachsungen die Beweglichkeit im Becken und der Wirbelsäule beeinflussen.

Hinzu kommen körperliche und mentale Mehrbelastungen durch Familienarbeit, die immer noch vorwiegend Frauen betreffen: Langes Sitzen im Büro am Schreibtisch, einseitiges Heben und Tragen von Kindern und Einkäufen sowie gebückte Arbeiten im heimischen Umfeld fordern den Rücken. Fehlt der Ausgleich, ist die Belastung umso größer.  

Stärken statt schonen: So schützen Frauen ihren Rücken

Geschlechtersensible Medizin bedeutet vor allem, dass Standardtipps nicht immer ausreichen. Entscheidend ist, den Rücken gezielt zu stärken und den Alltag bewusst zu gestalten. „Frauen haben im Durchschnitt weniger Muskelmasse im Oberkörper“, sagt Susanne Dreyer. „Deshalb spielt die Kräftigung eine besonders wichtige Rolle.“ Besonders effektiv sind Übungen für die tiefe Rumpf- und Beckenbodenmuskulatur, insbesondere nach der Geburt, da sie den unteren Rücken entlasten und Beschwerden vorbeugen können.

Im Alltag ist es wichtig, für Ausgleich zu sorgen, statt Belastungen zu vermeiden: Kinder und Einkaufstaschen auch einmal auf der anderen Seite tragen, Bewegungspausen einplanen und das Umfeld ergonomischer gestalten. Alternative Medizin wie Osteopathie kann helfen, Spannungen im Körper zu lösen. Yoga fördert Kraft, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung, während Meditation und Atemübungen dabei unterstützen können, Stress zu reduzieren – ein Faktor, der Rückenschmerzen oft verstärkt.

Einfache und wirksame Übungen zur Stärkung und Entlastung des Rückens gibt es auf der AGR-Webseite: www.agr-ev.de/rueckenuebungen
Rückenfreundliche Lösungen für verschiedene Lebensbereiche finden Sie unter www.agr-ev.de/gepruefte-produkte.

Was dem Frauenrücken wirklich gut tut

  • Beckenboden trainieren: Gezielte Übungen stabilisieren den unteren Rücken, besonders nach der Geburt oder in den Wechseljahren.
  • Krafttraining nicht scheuen: Training mit höherem Widerstand stärkt die Muskulatur und hilft, den Rücken im Alltag besser zu entlasten.
  • Spannungen im Bauchraum ernst nehmen: Narben, etwa nach einem Kaiserschnitt, können die Beweglichkeit im Beckenbereich beeinflussen – gezielte Mobilisation kann helfen.

Teilhabe: das Rezept für Senior:innen gegen Einsamkeit im Alter
Ergotherapeut:innen geben Impulse für mehr Teilhabe und ermöglichen Senior:innen aktiver oder bei Aktivitäten dabei zu sein

Mit fortschreitendem Alter summieren sich die Faktoren, die die eigenen sozialen Interaktionen reduzieren: Freunde und Freundinnen versterben nach und nach und eigene Mobilitätsprobleme oder Erkrankungen schränken die Möglichkeiten, das Haus zu verlassen, ein. Es besteht die Gefahr, dass alte Menschen dadurch vereinsamen. "Dazu muss es aber nicht kommen", sagt Merle Böge, DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.), und erklärt: "Das Spektrum für mehr Teilhabe ist groß". Ergotherapeut:innen haben bei ihren Interventionen immer auch einen Blick auf diesen Aspekt und schauen, in wie weit diese Senior:innen noch in das Leben anderer eingebunden sind. Bei Bedarf geben sie ihnen Impulse, wie sie aktiv werden können, unterstützen sie dabei, Kontakte zu knüpfen oder zeigen ihnen Optionen und Wege auf, um sich generationsübergreifend zu verbinden.

Einsamkeit bleibt nicht ohne Folgen: die körperliche Gesundheit leidet ebenso darunter, wie die psychische. Wer weniger oder gar nicht mehr die eigenen vier Wände verlässt, bewegt sich meist nicht ausreichend. Mangelnde Bewegung beschleunigt den allmählichen Abbau der Muskulatur, beeinflusst den Knochenstoffwechsel negativ, fordert das Herz-Kreislauf-System zu wenig und ist Ursache für viele weitere Erkrankungen - ein Negativkreislauf, der sich zudem auf die Psyche niederschlägt. Das kann dazu führen, dass sich bei manchen Senior:innen ein Gefühl der Vereinsamung breit macht mit Folgen wie Stimmungsschwankungen oder Depressionen, Unsicherheiten oder ein generell abnehmendes Wohlbefinden. Es gibt also eine Reihe von Gründen, rechtzeitig etwas gegen Einsamkeit im Alter und für mehr Teilhabe zu unternehmen.

Wie Senior:innen in ergotherapeutischen Gruppen Zugehörigkeit und Teilhabe erleben

Führt der Weg von Senior:innen mit einer ärztlichen Verordnung wegen geriatrischer Probleme zu Ergotherapeut:innen, lassen diese ihr Wissen um die Folgen von Einsamkeit in die Behandlung mit einfließen: Sie beleuchten außer den physischen und psychischen Schwierigkeiten Gesichtspunkte, die Teilhabe bedeuten. "Viele Menschen fühlen sich durch ihre Kontakte zu anderen Menschen und gemeinschaftliches Erleben bereichert und belebt, daher betrachten Ergotherapeut:innen Teilhabe als einen wichtigen Faktor für die Gesundheit", erklärt Merle Böge. Studien untermauern das: Senior:innen fühlen sich trotz Erkrankungen oder Einschränkungen wohl(er), wenn sie sich in die Gemeinschaft integriert wahrnehmen. Gemeinschaft und Teilhabe können beispielsweise durch Gruppen in der ergotherapeutischen Praxis entstehen. Solche Gruppenangebote eignen sich auch für Menschen mit Demenzerkrankungen, da sie sich durch gemeinsames Backen, Malen oder Singen als Teil einer Gemeinschaft erleben können. "Es ist immer wieder erstaunlich, wie Senior:innen in der Gruppe Freude empfinden und aufblühen oder sich an Liedtexte und Sprichwörter erinnern, die ihnen sonst nicht mehr einfallen", bestätigt die Ergotherapeutin die positive Wirkung von Gemeinschaft und Teilhabe. Auch Senior:innen mit anderen Erkrankungen oder Einschränkungen profitieren von dieser Herangehensweise. Ergotherapeut:innen fragen ihre Patient:innen - oder wie sie sie nennen: Klient:innen - welche Aktivitäten sie interessieren, was ihnen Freude bereitet oder für welche Hobbys sie sich früher begeistert haben. Sie orientieren sich an der jeweiligen Biografie oder recherchieren gegebenenfalls gemeinsam mit den Senior:innen, welche Angebote es in der Umgebung gibt, was davon sie anspricht und wie es dann gelingen kann, hier einen Zugang zu finden. Nicht jede:r traut sich, möglicherweise auch aufgrund eingeschränkter Seh-, Hör- oder weiterer mangelnder Kommunikationsfähigkeiten, selbst irgendwo anzurufen oder vorbeizugehen. Sofern es keine Angehörigen oder andere Menschen gibt, die hier unterstützen, können Ergotherapeut:innen dies übernehmen.

Fortbildung für Ergotherapeut:innen: Betätigung von Jung und Alt verbinden

Um Berufskolleg:innen weitere Anregungen zu vermitteln, wie sich Verbundenheit von Jung und Alt durch gemeinsames Tun erreichen lässt, hat Merle Böge eine Fortbildung für die DVE Akademie konzipiert. Die Teilnehmer:innen tauschen ihre eigenen Erfahrungen aus und erhalten darüber hinaus viele Impulse und Ideen, die sie in ihren Arbeitsalltag integrieren können, um Senior:innen auf generationsübergreifende Aktivitäten und Betätigungen hinzuweisen. "Es lohnt sich immer, Kontakte zu den Einrichtungen und Vereinen vor Ort zu haben, denn viele Kindergärten und Grundschulen sind dankbar, wenn daraus gemeinsame Projekte entstehen wie beispielsweise Vorlesepatenschaften oder Gartenaktionen", weiß die Ergotherapeutin Böge aus eigener Erfahrung. Ebenso lassen sich Veranstaltungen von Sportvereinen oder öffentliche saisonale Märkte im Frühjahr und Herbst oder an Weihnachten als Begegnungsräume und für mehr Teilhabe nutzen. "Klare Visionen und persönliche Ziele zu haben ist keine Frage des Alters", verdeutlicht die Ergotherapeutin. Bei ihren Interventionen legen Ergotherapeut:innen Zielsetzungen immer gemeinsam mit ihren Klient:innen fest und wer das Potenzial und das Interesse hat, macht sich auch im hohen Alter für Themen und Werte stark, für die sich auch junge Menschen engagieren. Böge berichtet an dieser Stelle von einer Dame, die sich bei "Omas for Future" engagiert. Trotz einer Erkrankung mit körperlichen und psychischen Schwierigkeiten ist ihr vieles möglich. Sie nimmt an Veranstaltungen teil, obwohl ihr das Gehen nicht mehr leichtfällt, führt bei Aktionen das sogenannte "Zukunftsquiz" durch und kommt persönlich oder schriftlich in Kontakt zu verschiedenen Menschen jeden Alters. Derart eingebunden zu sein, sich für die Umwelt einzusetzen und Gutes zu tun, bewirkt bei der Seniorin selbst nur Gutes, vor allem auf mentaler Ebene. Und: sie bekommt Anerkennung, erlebt Teilhabe und fühlt sich alles andere als einsam.

Ergotherapeut:innen sorgen auch in der Pflegeeinrichtung für Teilhabe

Auch diejenigen, die ihren Lebensabend in einer Pflegeeinrichtung verbringen, erfahren Teilhabe. Nicht alle Senior:innen können noch aktiv an allen Angeboten teilnehmen. Aber auch sie sollten nicht von der Gemeinschaft ausgeschlossen sein. "Senior:innen können auch Freude, Zugehörigkeit und Teilhabe verspüren, wenn sie "nur" bei etwas anwesend sind: Wer bei Aktivitäten oder Veranstaltungen nicht alles selbst ausüben kann, ist auch als "passive:r Teilnehmer:in" willkommen", betont die Ergotherapeutin Böge, die selbst entsprechende Erkenntnisse im Pflegeheim gewonnen hat - auch mit Menschen, die teilweise stark eingeschränkt sind. Hier gilt: Dabei sein ist alles, denn in den Gruppenveranstaltungen geht es nicht nur darum, aktiv zu sein. Gruppentreffen dienen auch als Plattform, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Erinnerungen auszutauschen. Zusammenfassend sagt Böge: "Manchmal sind es Kleinigkeiten, die Teilhabe ermöglichen". Sie ermutigt daher Jede und Jeden, Senior:innen einzubeziehen. Es reicht oft, gemeinsam ein Eis zu essen, sich für Kaffee und Kuchen zu treffen und danach wieder seiner eigenen Wege zu gehen oder eben das zu tun, wozu der oder die jeweilige Senior:in (noch) oder tagesformabhängig in der Lage ist. Selbst mit wenig Zeitaufwand lässt sich oft Großes für ältere und alte Menschen bewirken.

TÜV Süd gibt Orientierung bei Trainingsgeräten für zu Hause
Liegestützgriffe, Hanteln und Trainingsbänke

Zum Beginn eines neuen Jahres ist immer Hochsaison für gute Vorsätze – und für volle Fitnessstudios. Doch oft lässt die Motivation schneller nach als geplant. Trainingsgeräte für zu Hause können dann eine praktische Alternative sein, um Bewegung und Krafttraining langfristig in den Alltag zu integrieren. Liegestützgriffe, Kurzhanteln und Trainingsbänke machen das Home-Workout vielseitig und flexibel – sofern sie zum eigenen Anspruch passen und sicher sind. Denn gerade bei Themen wie Belastbarkeit und Standfestigkeit gibt es große Unterschiede. TÜV Süd-Produktexperte Florian Staudigl erklärt, worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten, damit aus Motivation kein Verletzungsrisiko wird.

Das passende Gerät Vor dem Kauf lohnt sich ein kurzer Check der Bedingungen: Welche Übungen sollen im Fokus stehen? Wie viel Platz ist vorhanden? „Viele schätzen den Platzbedarf der Geräte falsch ein, sodass sie am Ende schnell im Weg stehen. Denn Trainingsgeräte benötigen nicht nur einen Übungsbereich, sondern auch einen Freibereich. Dieser Freibereich muss auch einen Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen“, sagt Florian Staudigl. Ebenso wichtig ist eine realistische Selbsteinschätzung: Die Geräte sollten zum aktuellen Trainingsniveau passen und nicht nur der Wunschvorstellung entsprechen. Zu hohe Einstiegsgewichte oder instabile Konstruktionen erhöhen das Verletzungsrisiko.

Liegestützgriffe: klein, aber effektiv Liegestützgriffe können beim Training den Bewegungsradius vergrößern und die Handgelenke entlasten. Wichtig ist eine rutschfeste Standfläche, damit die Griffe auf glatten Böden nicht verrutschen. Die Griffe sollten zudem ausreichend standsicher sein. Auch die Griffform spielt eine Rolle: Ergonomisch geformte, gegebenenfalls leicht angewinkelte Griffe liegen besser in der Hand und können die Belastung auf Handgelenke und Unterarme reduzieren. Wichtig ist außerdem eine ausreichende maximale Belastbarkeit. „Sie muss über dem eigenen Körpergewicht liegen“, erklärt der Experte. Dabei sollten Verbraucher beachten, dass beim Training dynamische Kräfte wirken und kurzzeitige Belastungsspitzen deutlich höher sein können als das reine Körpergewicht. Scharfe Kanten oder schlecht verarbeitete Schweißnähte können ein Verletzungsrisiko darstellen und sind ein Ausschlusskriterium.

Hanteln: Gewicht, Material und Sicherung im Fokus

Hanteln zählen zu den vielseitigsten Trainingsgeräten. Kurzhanteln mit Gewichtsscheiben haben den Vorteil, dass sich das Gewicht je nach Übung und Trainingsniveau flexibel anpassen lässt. Entscheidend ist dabei eine zuverlässige Fixierung der Scheiben: Schraubverschlüsse oder hochwertige Schnellverschlüsse verhindern, dass sich diese während des Trainings lösen. Vor jeder Trainingseinheit empfiehlt es sich, die Verschlüsse kurz zu überprüfen.

Das Material der Gewichte kann relevant sein: Gusseisen ist beispielsweise robust, kann aber Böden beschädigen. Gummierte oder kunststoffummantelte Hanteln reduzieren dagegen Geräusche und schützen den Untergrund. Auch die Griffstruktur ist wichtig: Gerändelte und rutschfeste Griffe sorgen für besseren Halt, besonders bei höheren Gewichten. Bei schweißtreibenden Einheiten können zusätzlich Trainingshandschuhe oder Magnesia den Grip verbessern.

Trainingsbänke: Stabilität ist entscheidend

Trainingsbänke bilden die Basis für viele Kraftübungen und müssen daher stabil sein. „Ein zentrales Kriterium ist das höchstzulässige Körpergewicht und die höchstzulässige Trainingslast. Diese Angaben müssen klar ausgewiesen sein und dürfen nicht überschritten werden“, erklärt Florian Staudigl. Wichtig: Das maximale Benutzergewicht und die Trainingslast sind gemeinsam zu betrachten, da sie gleichzeitig auf die Konstruktion wirken.

Ebenfalls wichtig ist die Standfestigkeit: Breite Füße, rutschhemmende Gummierungen und eine stabile Konstruktion sorgen dafür, dass die Bank auch bei hohen Lasten sicher steht. Rückenlehnen und Sitzflächen sollten sich leichtgängig verstellen lassen und über stabile Rastmechanismen verfügen, die nicht unbeabsichtigt nachgeben. Sicherungsbolzen oder Arretierungen sollten deutlich hör- oder fühlbar einrasten. Eine Polsterung sorgt für mehr Trainingskomfort, darf aber nicht zu weich sein, damit der Körper stabil liegt. Sauber verarbeitete Nähte und strapazierfähige Bezüge erhöhen außerdem die Lebensdauer.

Sicherheit fängt beim Aufstellen an

Auch hochwertige Trainingsgeräte können Risiken bergen, wenn sie nicht richtig aufgestellt sind. Sie müssen auf einem flachen, stabilen und horizontalen Untergrund aufgestellt werden, auf dem sie nicht rutschen. Es muss außerdem ausreichend Platz für die vorgesehenen Bewegungen sowie einen Freibereich und einen Bereich für den Notfall-Abstieg geben. Lose Matten, Kabel oder andere herumliegende Gegenstände können schnell zur Stolperfalle werden und dürfen sich nicht im Trainingsbereich befinden.

Nach dem Aufbau sollten gemäß Montageanleitung alle Schraubverbindungen nachgezogen und in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. In Mietwohnungen kann eine geeignete Trainingsmatte helfen, den Boden zu schützen, Geräusche zu dämpfen und die Standfestigkeit der Geräte zu verbessern. Haushalte mit Kindern sollten Trainingsgeräte zudem so platzieren oder sichern, dass sie nicht unbeaufsichtigt genutzt oder als Spielgerät zweckentfremdet werden können.

Geprüfte Sicherheit gibt Orientierung

Um ein sicheres Produkt zu wählen, sollten Verbraucher auf anerkannte Prüfzeichen wie das TÜV Süd-Oktagon oder das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ achten. Sie zeigen, dass die Trainingsgeräte und ihre sicherheitsrelevanten Eigenschaften wie Stabilität, Verarbeitung und Material nach festgelegten Anforderungen geprüft wurden. So trainiert es sich zu Hause mit besserem Gefühl.

18.05.2026 DGA | Quelle: TÜV Süd AG, Dirk Moser-Delarami



Kontakt

Physiotherapie Tischer Inh. Anke Maywald
Bahnhofstr. 19
03222 Lübbenau
Telefon: (03542) 87 95 93
Fax: (03542) 87 95 97
E-Mail: info@physiotherapie-tischer.de



Datenschutz­erklärung

I. Allgemeine Informationen


Kontaktdaten des Verantwortlichen
Physiotherapie Tischer Inh. Anke Maywald
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Telefon: (03542) 87 95 93
Fax: (03542) 87 95 97
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      (2) dem Namen der Datei,
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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

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  5. Google Maps

    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen den Kartendienst Google Maps von Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).
    Bei dem Aufruf des Kartendienstes durch den Klick auf „Karte Aktivieren“ speichert der Webserver von Google automatisch Ihre IP-Adresse, Standortdaten, eine Beschreibung des Typs des verwendeten Betriebssystems, Webbrowsers und Endgeräts, Datum und Uhrzeit der abgerufenen Seiten sowie die Seite, von der aus die Datei angefordert wurde. Die Daten dienen dazu den Kartendienst auf unserer Seite zur Verfügung zu stellen.
    Für die Einzelheiten verweisen wir auf die Datenschutzbestimmungen von Google unter der nachstehenden Internetadresse https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Diese Zugriffsdaten werden von uns nicht ausgewertet und spätestens sieben Tagen nach Ende Ihres Seitenbesuchs automatisch überschrieben. Google speichert die Daten nach eigenen Angaben für 6 – 24 Monate.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen ist dann allerdings das Kartenmaterial unserer Webseite nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Softwarezu entnehmen.

  6. YouTube unter Einsatz eines 2-Klick-Plugins

    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen die YouTube-Einbettungsfunktion zur Anzeige und Wiedergabe von Videos des Anbieters „YouTube“, der YouTube LLC, 901 Cherry Ave, San Bruno, CA 94066, USA, die vertreten wird durch Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).

    Bei dem Aufruf einer mit einem YouTube-Video versehenen Seite, wird zunächst nur ein auf unserem Server abgelegtes Standbild angezeigt. Sobald der Nutzer dieses Bild anklickt, wird – ähnlich wie eine Verlinkung - eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt, die dem persönlichen Profil des Nutzers zugeordnet wird und die besuchten Seiten der Webseite mitteilt, wenn er mit seinem YouTube-Account eingeloggt ist. Die Verknüpfung kann verhindert werden, indem vor dem Anklicken ein Logout aus dem Youtube-Account erfolgt.

    Unter https://adssettings.google.com/authenticated finden Sie eine Opt-Out Funktion.
    Unter den nachstehenden Internetadressen erhalten Sie weitere Informationen über die Datenschutzbestimmungen von YouTube und Google
    https://policies.google.com/technologies/ads?hl=de
    https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Informationen zum Datenschutz sowie zur Speicherung der personenbezogenen Daten bei „YouTube“ finden sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen sind dann allerdings einzelne Funktionen des Angebots nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Software zu entnehmen.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Aufsichtsbehörde:
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